"Wie sollen die Mitarbeiter in Organisationen ihren Führungskräften eine gemeinsame Zukunft glauben, wenn sie schon in der Gegenwart keine Gemeinsamkeiten und Glaubwürdigkeit finden?"
ein Gedanke zu Changemanagement
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Im Rahmen der Berliner Konferenz xmess hatte ich u.a. das Vergnügen Gunter Dueck* kennen zu lernen. In seiner Keynote:
“Professionelle Intelligenz – Worauf es morgen ankommt”
baut er einen frappierend schlüssigen Bogen auf, wie unsere Gesellschaft - gestützt durch Computertechnologien - bald aussehen könnte. Mit einem großen Anteil an Fakten gleist er in diesem Vortrag seine Hypothesen auf.
Anhand von Beratern und BWLern, Cha Cha Cha, Tomatensuppen, Integralrechnen, fernöstlicher Kampfkunst, artgerechtem Management und Meister zu sein erklärt Dueck warum ganze Industrien aussterben werden und worauf es daher in Zukunft ankommt:
Alle müssen „höher“!
Ich finde, dieser Vortrag lässt sich nicht gut zusammenfassen –
daher mein Tipp:
„Schauen Sie sich das an!“
* Gunter Dueck war bis August 2011 CTO bei IBM Deutschland und ist freischaffender Schriftsteller, Business-Angel und Speaker.
Mitmachen und Konferenz-Ticket für Berlin gewinnen
x mess heisst die Konferenz zur [nächsten] Gesellschaft und findet von 17. bis 19. November 2011 in Berlin statt.
Die Veranstaltung des mz-x widmet sich 3 Tage dem Fragenkomplex:
Wie müssen Organisationen (heute) im Kontext einer nächsten – vom Computer geprägten Gesellschaft – gedacht, entworfen, beraten und letztendlich auch gemanagt und geführt werden?
Diese Frage sorgt für Stirnrunzeln und Kopfzerbrechen und zwar nicht nur bei den Referenten und Teilnehmern. Daher versucht xmess ein Maximum an Diskurs und Vernetzung - offline & online - zwischen Praxis und Theorie quer über unterschiedliche Branchen und Disziplinen zu generieren.
BLOG PARADE Im Vorfeld zu xmess gibt es eine Blogparade, die Ihre aktuellen Überlegungen zum Fragenkomplex aufgreifen soll.
Unter allen teilnehmenden Interessenten wird ein Konferenz-Ticket für
3 Tage im Wert von € 1.600,- verlost.
Was ist eine Blogparade?
Eine Blogparade ist eine „Online-Veranstaltung“, bei der ein Blogger ein bestimmtes Thema vorschlägt, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen. (aus blog-parade.de)
So können Sie teilnehmen a) Schreiben Sie einen Beitrag auf Ihrem Blog der den Fragenkomplex der Konferenz (zumindest teilweise) aufgreift
Wie könnte die nächste Gesellschaft (bald) aussehen?
Wie wird sich diese Zukunft auf Unternehmen und Organisationen auswirken?
Worauf wird es punkto Führung, Organisation, Management und Beratung ankommen?
Welche Chancen oder Risiken für Organisationen und deren Management sehen Sie (kommen)?
b) Nehmen Sie an der Blogparade teil:
Verwenden Sie in Ihrem Beitrag den Banner, den Sie unten als html-Code finden.
Helfen Sie bitte aktiv mit, die Blogparade zu verbreiten.
Hashtag: #xmess
Shortlink:http://ow.ly/6T9q0
Verlinken Sie Ihren fertigen Beitrag zu diesem Artikel
(und als Link in einem Kommentar am Ende dieses Postings)
Verlosung
Wir freuen uns über gute Beiträge und behalten uns vor, inhaltslose Postings von der Verlosung auszuschließen. Bei der Verlosung werden alle neuen Beiträge bis 1. November 2011 um 24:00h berücksichtigt. Sie findet durch das mz-x statt. Das Konferenz-Ticket kann nicht in Bar abgelöst werden. Reisekosten übernimmt der Gewinner. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Sie möchten teilnehmen, können aber leider nicht zur Konferenz kommen?
Über Ihren Beitrag würden wir uns trotzdem sehr freuen! Bitte merken Sie in Ihrem Kommentar an: „Ohne Verlosung“. Im Nachklang der Konferenz können wir Ihnen gerne Dokumentationen und Informationen zur xmess zur Verfügung stellen. Sie haben keinen Blog und möchten trotzdem teilnehmen?
Verfassen Sie Ihren Beitrag trotzdem! Bitte als ausführlichen Kommentar unter diesem Artikel und vergessen Sie nicht Ihre Kontaktmöglichkeit (Name, Emailadresse) anzugeben. Banner html-Code <a href="http://blog.poczynek.org/2011/10/blogparade-thesen-zur-nachsten.html"><img title="Blogparade Thesen zur naechsten Gesellschaft" src="http://www.poczynek.org/downloads/xmess_blogparade_Jan.A.Poczynek_400x150.jpg" alt="Blogparade Thesen zur naechsten Gesellschaft" /></a>
Ich wünsche Ihnen gutes Schreiben und bin schon sehr neugierig auf Ihre Perspektiven zur nächsten Gesellschaft...
Es würde mich sehr freuen, wenn wir uns auf der Konferenz in Berlin treffen!
Director MIT Sloan School - Center of Organizational Learning
Ich würde behaupten, dass Peter Senge empirisch gesehen sehr recht hat. Change Management ist zwar in aller Munde und mit Sicherheit ist Changemanager ein Berufsbild der Zukunft, doch nicht um 'die Leichen zu schminken' sondern um nachhaltig Produktivität zu sichern. Daher sind sowohl (verspätete) radikale Transformationen als auch (permanenter) Change-Aktionismus Indikatoren dafür, dass die grundsätzliche Lern- und Veränderungsfähigkeit einer Organisation ihren Umfeldanforderungen (Markt, Mitbewerb, Wertschöpfung) dauerhaft nicht gerecht werden kann.
Die Veränderungsfähigkeit in Organisationen ('ability to change') muss für Unternehmen konsequent und strategisch in den Vordergrund rücken.
Veränderungen zwingen uns, neue Wege zu beschreiten – im Denken und im Handeln. Gerade Changemanagern ist das besonders bewusst. Anderenfalls besteht eine gute Chance im dauerhaften Widerstand oder in der Depression zu enden oder als Lösung den Kontext zu verlassen – etwa durch Kündigung, Krankheit oder Burn Out. Solange wir unsere gewohnten Verhaltensmuster starr beibehalten, wird weder Wandel noch Innovation erfolgreich möglich sein.
Nein! Das betrifft nicht alle Anderen, sondern ganz besonders auch uns selbst – als Beteiligte, als Führungskräfte, Changemanager oder Berater sind wir gefordert. Neue Perspektiven sind gefragt.
Das Konzept des ‚Thinking outside the Box‘ ist eine Sammlung an Praktiken, die für laufende Veränderungsfähigkeit sehr hilfreich ist. Ursprünglich stammen sie aus den Feldern der Kreativitätstechnik und Innovation. Sie generieren ein Mehr an Perspektiven, Ideen, Handlungsoptionen, Akzeptanz und Ressourcen.
Wenn Sie ‚Outside the Box‘ denken wollen…
Seien Sie offen unterschiedliche Dinge zu tun und Dinge unterschiedlich zu tun
Finden Sie neue, unbekannte Perspektiven, um Situationen zu betrachten
Hören Sie anderen zu und finden Sie deren Ideen und Bedürfnisse heraus
Versuchen Sie positive Aspekte in Situationen zu sehen, auch wenn diese Sie nerven
Denken Sie über Ihren Rahmen nach und wie Sie ihn erweitern und verändern können
Überlegen Sie, wie durch neue oder veränderte Ansätze Mehrwert geschaffen werden kann
Diese nützliche Art und Qualität des Denkens und Handelns ist nicht nur im Wandel hilfreich, sondern auch um hohe Lösungsfähigkeiten in Organisationen zu ermöglichen.
Wenn ‚Thinking outside the Box‘ zur integrierten Praxis wird und zum Kulturelement in einer Organisation, entwickelt sich daraus eine Haltung die den Umgang mit zukünftigen Veränderungen (‚ability to change‘) um ein Vielfaches erleichtern wird.
Ich freue mich sehr, Ihnen meine erste Mitarbeiterin am Standort Wien vorzustellen: Judit A. Aykler ist als Berater Assistentin neu im Team.
In der Beratungspraxis unterstützt sie ‚backstage‘ fachliche Recherchen und Analysen, inhaltliche Konzeptionen und das Backoffice – sowie für unsere Kunden die Organisation und Assistenz bei Workshops und Trainings.
Judit A. Aykler - Berater Assistentin, Wien
Frau Aykler studiert im Masterprogramm „Management“ an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist derzeit neben ihrem Studium aktiv. Sie hat sich auf Change Management und Management Development spezialisiert und interessiert sich besonders für strategisches Management, Organisationsentwicklung, Leadership, Organisationskultur und Organizational Behavior, sowie für die Betrachtung von Organisationen aus systemtheoretischer Perspektive. Ihrer Bachelorarbeit:
„Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf Organizational Citizenship Behavior“ können Sie als PDF downloaden.
In ihrer aktuellen Master-Thesis erforscht Sie den Einfluss der Social Media Kultur auf Führungsfunktionen und das Selbstverständnis von Führungskräften.
Persönlich schätzt Judit Aykler inspirierende Gespräche mit Studienkollegen, Freunden und Bekannten, sowie Literatur und Filme, Sie reist gerne und versucht von jeder Begegnung etwas mitzunehmen.
Diese personelle Verstärkung durch Frau Aykler ist ein wichtiger Beitrag zur Expansion der letzten 6 Monate. Weitere sind
Die internationale Partnerschaft in der D/A/CH Region gemeinsam mit Dani Rey (Zürich), Olaf Hinz (Hamburg) und Jürgen Kugele (Berlin)
Ein großer Change Prozess bei Microsoft Switzerland
und der neue Bürostandort in der Operngasse
Wir freuen uns, wenn wir Sie bei Gelegenheit persönlich im Wiener Office begrüßen dürfen. .
Die Vergangenheit besteht aus realen Konstruktionen,
die Zukunft aus konstruierten Realitäten.
Das heisst: in der Gegenwart sind wir permanent am Konstruieren.
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Die Firma Iteratec ist ein mittelständisches IT-Beratungsunternehmen aus Deutschland und zählt seit 2010 zu meinem Kundenkreis. Für eine Serie von Konferenzen an den Standorten München, Frankfurt und Wien wurde ich eingeladen jeweils einen Vortrag zu halten.
Die Sessions fanden mit geladenen Runden von IT-Managern und Experten, statt. Die Präsentation zu meinem Vortrag können Sie hier als Prezi ansehen.
Es ist schön zu sehen, wie dieses Thema an Zugkraft und Aufmerksamkeit gewinnt. Nicht zuletzt haben die politischen Bewegungen des Jahres 2011 - der Arabische Frühling und die OccupyWallStreet Bewegung - den Beweis geliefert, dass die neue Kommunikationskultur auch spürbare Relevanz auf gesamtgesellschaftlicher Ebene hat.
Ich bendanke mich an dieser Stelle für das hohe Interesse und die bisherigen und alle noch folgenden Diskussionsbeiträge.
Mittlerweile ist er eine berühmte Persönlichkeit unter Systemikern, Philosophen, Postheroen, Beratern, Psychologen und Führungskräften: Carl Auer - Kunstfigur und Namensgeber des Verlages aus Heidelberg, der 1989 gegründet wurde.
Ein „paar Jahre später“ zählt der Carl Auer Verlag von Fritz B. Simon zu den etablierten Quellen im deutschsprachigen Raum und hat unter seinen Autoren renommierte Denker genauso wie junge Forscher und fixe Größen der systemischen Schule. Da war die nächste Idee nicht ganz abwegig: Die Gründung der Carl Auer Akademie.
Die Carl Auer Akademie ist ein Ort der Begegnung, wo unterschiedliche Ideen, Konzepte, Theorien und Erfahrungen aufeinander prallen können. Natürlich in Form von hitzigen Diskussionen, Diskursen und Dialogen unter ihren Protagonisten mit Publikum auf engem Raum. Dieses Format nennt sich Systemisches Labor und fand erstmals im März 2011 in Berlin statt:
„multi perspectives: dialog on presencing“ mit C.O. Scharmer, Rudi Wimmer und Fritz B. Simon. >> Fotoserie
Otto Scharmer, der mit seiner Theory U einen Ansatz für tiefgreifende Change-Prozesse vorlegt, war sehr inspirierend in seinem Workshop. Mein persönliches Highlight war dann, gemeinsam mit meinen beiden PartnernOlaf Hinz aus Hamburg und Dani Rey aus Zürich, mit C.O. Scharmer am Kaffeetisch zu diskutieren und „Was ich schon immer über Theory U wissen wollte…“ mit ihm ganz offen zu besprechen.
C.O.Scharmer auch am Flip sehr energetisch. :o)
Das waren sehr gelungene, inspirierende Tage in Berlin und ich freue mich auf das nächste Mal…
Im Umspannwerk OST feierte die Systemiker Community den Abend.
"Woher nimmt man die Maßstäbe für Technologie-Kritik? (Anm.: "IT")
Wie kritisiert man Erwartungen, wenn die selben Technologien, mit denen man erwartet auf die turbulentere Umwelt reagieren zu können, der Grund dafür sind, dass die Umwelt turbulenter wird?" - Dirk Baecker -
Schreibt er in "Postheroisches Management" im Kapitel Erwartungen an neue Techniken (1994, Merve Verlag).
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und warum HR-Professionals wissen sollten, was ein BarCamp ist.
Klassische Konferenzveranstaltungen sind uns aus allen Branchen gut bekannt. Sie erinnern an eine Mittelmeerkreuzfahrt: Schon lange zuvor buchen Sie Ihre Reise. Sie wissen genau welche Städte und Inseln Sie besuchen und besichtigen werden. Ihre Kabine haben Sie anhand einer Fotogallerie oder Prospekt ausgewählt und Sie wissen auch welche anderen Gäste auf dieser Reise zu erwarten sind. Es werden etwa 1.200 sein. Es gibt 3 parallele Halls (Gala, Disco und Jazz) aus denen Sie dann Ihre „Sessions“ wählen. Das Ganze ist sehr aufwändig und hoch qualitativ gestaltet. Nichts bleibt dem Zufall überlassen und Sie werden 14 Tage touristisch rundum versorgt und unterhalten. Kostenpunkt: € 3.500,-
Fotos (c) Business Circle
Urlaube sind vielfältig gestaltbar. Eine alternative Form wäre zum Beispiel InterRail und Autostopp: Sie beschließen, dass Sie los fahren wollen und packen Ihren Rucksack mit Reisepass, Zelt und Schlafsack. Es soll 3-4 Wochen in Richtung Meer und Süden gehen. Sie werden ein Stück der ‚Welt erobern‘. Die erste Destination steht fest, doch was dann folgt – mal sehen? Sie wissen nicht, welche Städte und Länder Sie schlussendlich besucht, wie viele neue Menschen getroffen und welche Erfahrungen mit anderen Kulturen Sie gemacht haben werden. Ihr Budget ist € 1.000,- und wenn es nicht reicht, werden Sie zwischendurch kleine Jobs annehmen. Ein aufregender Plan.
Das erinnert mich vom Prinzip her viel mehr an BarCamps.
Im Rahmen der PoP 2011 „Power of People“ mit dem Schwerpunkt Social Media hat Business Circle ein mutiges Experiment gewagt. Für die teilnehmenden 180 HR-Professionals aus den Bereichen Personal, HR-Consulting und Unternehmensführung konnte im HR-Camp ein Eindruck gewonnen werden, was BarCamps ausmacht. Das Experiment HR-Camp ist gelungen und das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv…
Was ein BarCamp wirklich ist, finden Sie nur heraus, wenn Sie eines besuchen. Natürlich möchte ich Ihnen diese Quellen, meine Präsentation oben und Impressionen anbieten, denn vielleicht weckt das ja Ihre Neugierde, bei der Auswahl Ihres nächsten Konferenzbesuchs mal etwas ganz anderes auszuprobieren…
So beschreibt die amerikanische Poetin und Zen-Schülerin die Philosophie des Buddhismus.
Eine interessante Weltsicht für den Businesskontext - so wie ich finde. Die für die Wirksamkeit von Führungskräften, Changemanagern, Projektmanagern, Experten, Organisationsentwicklern, Beratern, etc. als Haltung sehr hilfreich sein kann.
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Nach knapp 3 Jahren als Blogger in der denkwerkstatt geht mir etwas ab...
Was ist die geeignete Form für kurze "Geistesblitze" - Dinge die zu schade sind für einen flüchtigen Tweet oder Status-Update auf Facebook. Die ich aber auch nicht auslagern möchte - etwa auf soup.io oder posterous. Die es also wert sind, hier Platz zu finden.
Unter diesem Titel werden Sie ab nun diese Art von Postings finden...