Liebe Leserinnen und Leser,
geschätzte BesucherInnen,
besonders wertvolles Feedback finde ich jenes, wo es ganz direkt zur Sache geht. In diesem Fall von meiner lieben Schwester, die mir auch jene Fragen stellt, die sich andere nur denken. Sie meinte:
„Mich willst Du ja in deinem Blog offensichtlich nicht ansprechen. Ich bin eine Frau – und da geht es ja nur um Besucher, Mitarbeiter, Kollegen, usw. Da fühl‘ ich mich nicht adressiert.“
Danke, dass ich Ihnen mein grausames Dilemma der deutschen Sprache anhand eines Beispiels (aus dem Posting „Mitarbeitermotivation“) kurz erklären darf:
A ) „wenn der Mitarbeiter keine Motivation hätte, würde er es gar nicht ...“
B ) „wenn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter keine Motivation hätte, würde sie oder er es gar nicht…“
In Variante A) laufe ich Gefahr alle Leserinnen und engagierten, sprachlich-politisch-korrekt denkenden Leser zu verscheuchen – das ist ganz schlecht.
In Variante B) laufe ich Gefahr alle Leser (das heisst "Leserinnen und Leser") zu verscheuchen, weil der Text so holprig und hölzern wird, dass Ihnen dabei die Lust vergeht – das ist ebenfalls ganz schlecht.
Meine Hoffnung baut auf Ihre Toleranz geschätze Leserinnen und Leser, nämlich um den Lesefluss hoch zu halten. Dabei adressiere ich immer Frauen und Männer gleichberechtigt. „menschen teams organisationen“ wäre sonst nur eine halbe Sache!
Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich Ihnen – nur aus diesem Grund - eine Aneinanderreihung von …rInnen erspare.
Mittwoch, 27. August 2008
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