Dienstag, 5. August 2008

Vom Würstchen zum Universum


Unterscheidung III.
Da stellt sich die nächste Frage: Wie enstanden große Unterscheidungskategorien?


„Rechts und Links.“ Wer hat bitte diese erste Mega-Furche ins Universum gezogen, um dann zu postulieren: „Hüben ist rechts und drüben ist links!“ – oder… „Hell und Dunkel.“ Was wäre ‚es‘ denn, wenn wir es nicht in hell oder dunkel unterscheiden würden und wer entscheidet das – der Lichtschalter? – oder… „Bulls and Bears.“ Sind Sie persönlich vom Typus eher bullish oder bearish? Da muss es gar nicht einmal um Finanzen gehen. Wie auch immer, es tut doch manchmal gut, wenn man sich ganz trivial in eine von zwei Kategorien zuordnen kann – oder etwa nicht? – oder… „Schwarz und Weiss.“ Hmmm – was soll das nun meinen? Was ist schwarz UND weiss denn? Womit wir beim entweder-oder-Dogma wären, im Gegensatz zum sowohl-als-auch-Integral.

Doch wenden wir uns von der Philosophie vorerst ab…

Kommentare:

  1. Yin und Yang auch so eine Furche.

    Wenn ich die PROs und CONTRAs meines Lebens bedenke, alle Entscheidungen im kompletten Gegenteil. Hopp oder top. Dann frage ich mich, ob diese Art ger Betrachtung richtig ist. Müssen wir immer entscheiden, etwas zu lieben oder zu hassen? Etwas zu tun oder zu lassen? Warum müssen wir uns durch Entscheidungen immer einengen?

    Ist es nicht viel besser, das Verbindende zwischen den Gegensätzen zu suchen und finden?

    Sich weder mit einer Entscheidung zu quälen oder sie aus dem Bauch-Gefühl heraus zu treffen sondern
    einfach eine Lösung zu finden, die beide Möglichkeiten vereint oder aufeinander zukommen lässt?

    Ich muss mich nicht für weiß oder schwarz entscheiden, ich kann auch einen Grauton wählen und je nachdem wie mir ist, wird er einmal heller oder dünkler sein, aber nie, muss er fix bleiben. Einfach offen.

    Vielleicht liegt in dieser Ansicht eine Lösung für manches Problem?
    Ich mache mich auf die Suche...

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  2. Die Yin-Yang Unterscheidung ist ein wunderbarer Hinweis, dass es die eine Seite ohne die Andere gar nicht gibt... weil man sie nicht unterscheiden könnte.

    Dass wir viel öfter statt "schwarz-weiss" in "sowohl als auch" denken könnten, ließe viele Probleme erst gar nicht entstehen. Das ist ein großer Wunsch.

    Doch dann kommen sie wieder - die Entscheidungszwänge...
    z.B. im Restaurant mit der Speisekarte in Händen. Ohne Entscheidungen, kein Fortkommen.

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