Mit Hilfe unseres ersten Postings könnte man meinen: ‚Echte Lösungen‘ sind das Gegenteil von ‚unechten Lösungen‘! Das ist zwar noch nicht die Antwort, aber es hilft uns den Kreis enger zu ziehen… Lassen Sie uns daher kurz über ‚unechte Lösungen‘ nachdenken:
Sind Ihnen ‚unechte Lösungen‘ schon mal unter gekommen?
Es gibt dafür viele bekannte Typologien und Umschreibungen: „Operative Hektik verbirgt strategische Windstille“, weil Problemlösungen 2. Ordnung mehr Veränderungsleistung erfordern als die alltägliche, erschöpfende Routine. Um diese kümmert sich oft ein „T.E.A.M.“, was hier steht für „Toll Ein Anderer Macht’s“. Auch gerne gesehen: „Loch-auf-Loch-zu“ Lösungen, damit die Helden des Alltags, Trouble Shooter und Business Task Forces stets im Einsatz bleiben.
Ich hielte das für eine interessante Rationalisierungszielgruppe – bezogen auf Organisationen und nicht die engagierten Menschen, die diese Rollen gerade bekleiden. Ein stink langweiliger Tag in der Unfallchirurgie wäre eben immer noch ein wunderbar guter aus Sicht der gesunden Menschen draussen.

Kurz zusammen gefasst:
‚unechte Lösungen‘ haben immer einen bitteren Beigeschmack.
Vielleicht erst Monate später, einige Abteilungen oder Hierarchieebenen weiter, aber unbestreitbar: bitter, unangenehm, ekelhaft.
Oft erkennt man unechte Lösungen daran, dass sie wunderbarste Wirkungen bei geringen Kosten in kurzer Zeit versprechen.
Nehmen Sie sich davor besser in Acht. Im gesellschaftlichen Kontext bezeichnen wir derartige Wirkungsmuster als "Drogen".
Gesundheit!
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