Sonntag, 3. August 2008

Was soll das jetzt?

Unterscheidung II.
Wer braucht Unterscheidungen oder Entscheidungen?
George Spencer Brown meint: Die elementarste Operation, um jede Art von Erscheinungsform auszuprägen (oder zu allererst ihre Existenz zu definieren) ist eine Unterscheidung. *


So schafften es Amöben den Unterschied zwischen sich selbst und dem Rest der Welt (des Urschleims) fest zu legen. Eine Fähigkeit, die sich von ihrem Prinzip her – ein paar evolutionäre Komplexitätsstufen höher – nach wie vor als existenziell wichtig darstellt: in der individuellen Identitätsfindung, in Teams, Organisationen oder auch in Projekten. Was ist z.B. ein „Projekt“, wenn weder sein Anfang noch sein Ende erkennbar gemacht werden können…?

Nicht einmal ein Würstchen.

(*) zur Vertiefung: „Laws of Form – Gesetze der Form“ – George Spencer Brown, Erstauflage 1969 (engl.)

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