Mittwoch, 24. September 2008

III. Internes Problem-Outsourcing

Mit dem Begriff dieser Überschrift habe ich im Posting „I. Quo vadis Projektmanagement?“ beschrieben, dass Lösungsprozesse, die in der Stammorganisation nicht abwickelbar sind, eine ‚Projekt-Hülle‘ bekommen. Das Problem wird somit berechtigter weise intern ausgelagert - in ein temporäres Projekt, um eine Lösung herbei zu führen. Diesen Umstand nenne ich „Internes Problem-Outsourcing“. Im Allgemeinen geschieht das (in größeren Unternehmen) mehrfach und gleichzeitig. Es entsteht ein Portfolio an Projekten, dass sich simultan der ausgelagerten Aufgaben annimmt.
  • Was sind Effekte und Phänomene des internen Problem-Outsourcings?
  • Was passiert bei der parallelen Abwicklung von Projekten?
Die Hypothese:
Für die Analyse organisationsbezogener Fragestellung
en ist eine differenzierte Betrachtung von Projekttypen notwendig. Jedoch in einem möglichst universellen Modell, das für (fast) alle Unternehmen anwendbar ist.

Wie sehen unterschiedliche Projekte, aus Sicht der Organisation - also rein typologisch, aus?
Befreien wir die Betrachtung des Projektportfolios daher vorerst von inhaltlichen Zielsetzungen, Branche, Unternehmensform und Projektmethodik um gezielt der Organisationsrelevanz auf den Grund zu gehen. Folgendes Projektportfolio des internen Problem-Outsourcings ergibt sich dann aus zwei Unterscheidungen.


Die beiden Leitfragen dieser Unterscheidung sind:
x-Achse: „Problem“
Wie wichtig ist die Problemlösung für die Gesamtorganisation?
y-Achse: „Lösung“
Wie schwierig ist es, das gesetzte Ziel zu erreichen?

Es entstehen 4 Typen.

Bewusst etwas überzeichnet, um Profil und Charakteristik zu entwickeln, besteht das Portfolio aus:

  • Abstellgleis Projekte
  • Heizkessel Projekte
  • Spielwiesen Projekte
  • New Business Projekte
Diese 4 Typen werden wir detailliert untersuchen…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen