
Lassen Sie mich Ihnen kurz aus einer persönlichen Erfahrung berichten…
„Desaster“, „Panik“, „Finanzkrise“, „Totalabsturz“, „Gemetzel“, „Vertrauensverlust“, „Angst“, „Talfahrt“, „Massenhysterie“, „Wirtschaftskrise“, „Rezession“… Nur ein paar flockige Begriffe der letzten Wochen, die auf meine Wahrnehmung leider regelmäßig einprasseln durften – sehr ätzend!
Die aktuellen Entwicklungen sind zweifelsohne relevant für uns alle, aber schlussendlich ertappte ich mich schon fast dabei zu denken:
„OK, vielleicht sollte ich mich auch in die kollektive Depre(ze)ssion einstimmen?“
Es ist schlimm genug, wenn hart betroffene, tief involvierte Menschen neue Wege und Lösungen suchen (müssen) und das gilt es auch zu unterstützen. Was aber bringt es, wenn eine große Masse an Stimmung durch jene entsteht, die dazu gar keinen nennenswerten Anlass hätten. Angst ist ein schlechter Wegbegleiter und kritischer Einflussfaktor auf unser Handeln.
So wurde mir bald klar, was so eine Entscheidung an Konsequenzen mit sich ziehen könnte:
selektive Wahrnehmung negativer Ereignisse… Bestätigung pessimistischer Prognosen… Angstzuwachs… Anziehung auf Personen mit negativer Stimmung… Problemtrance… Abwärtsspirale…
„Danke – nein!“
Nun ist es mir gelungen, die Sache eher anders als „Mainstream suggeriert“ zu betrachten. Ich finde es wesentlich inspirierender in Lösungen, Chancen und Lernmöglichkeiten zu investieren und statt überflüssigen Nachrichten mehr gute Musik zu hören.
Folgende Einflussfaktoren waren dabei besonders hilfreich:
- Ein Umfeld von frischen, humorvollen Menschen
- Die persönliche Fokussierung auf herausfordernde Zielsetzungen
- Drastische Reduktion meines Nachrichten- und Medienkonsums
- Eine sonnige Herbstumgebung mit wunderbarem Naturbezug
- Der Genuss von Dingen, die mir Freude bereiten
- Viel emotionale, zwischenmenschliche Interaktion
Der Sänger heisst zufällig auch Jan.
„Wenn ein Regisseur den ganzen Tag Schrottplätze filmt, wird er sich schwer tun, am Ende des Tages daraus eine romantische Liebeskomödie zu machen!“ sagte mir mal Dr. M. Spitzbart – sehr einleuchtend. Das heißt, es ist unsere Entscheidung, welche Eindrücke wir rein lassen, verstärken und worauf wir unseren Wahrnehmungsfokus richten.
Drehen Sie ihren eigenen Film… Probieren Sie den Chancenseherautofokus!


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