Es gibt viele Beratungsansätze, Problemstellungen aufzurollen. Vielleicht kommen Ihnen diese Typen – ein wenig überzeichnet – schon bekannt vor…
- Zauberer Hokus Pokus – Verkaufen Ihnen billige Konservendosen mit individualisiertem Etikett
- Gurus – machen aus Ihrem Unternehmen jenes, das dem Guru am besten gefällt
- Cowboys, been there done that! – Peng, Schuss aus der Hüfte. Problemträger erledigt
- Benchmarkers – Sagen Ihnen, was die Konkurrenten gerade besser als Sie machen
- Superexperten – verkaufen bemerkenswerte Konzepte mit „State-of-the-art“ Business Prozessen… mit denen Sie genau nichts anfangen, weil sie noch nie ein Unternehmen umgesetzt hat
- Systemiker – stellen Unmengen von Fragen und beantworten Ihre Fragen mit… Fragen!
Fritz B. Simon in aller Kürze über „Systemtheorie“
Mit einer systemischen Beraterhaltung lässt sich eine gewisse Fragenintensität nicht vermeiden. Das Herauskramen vorgefertigter Konzepte steht nicht auf dem Plan. Es gibt stattdessen ernsthafte Erkundungen zu tun, wie zum Beispiel…
- Wie hält sich die Organisation davon ab, das Problem selbst zu lösen?
- Wo und wie werden Entscheidungen getroffen?
- Welche Kommunikationswege sind etabliert (oft im Gegensatz zu dokumentiert)?
- (Wie) werden Konflikte in der Organisation gelöst?
- Welche „Währungen“ haben hohen Kurswert (Geld, Macht, Wissen, Anerkennung, etc.)?
- Wie sorgt die Organisation dafür, dass ein Problem dauerhaft aufrecht bleibt?


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