Was bedeutet es aber für unsere Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen - mobil, permanent oder zumindest regelmäßig – mit Computern im Kontakt sind und sich weiters zu einer „Online-Welt“ vernetzen.

Foto (c) Management Zentrum Witten
Eine visionäre und gleichzeitig sehr plausibel scheinende Perspektive dafür hat Dirk Baecker entwickelt. Er ist Professor für Kulturtheorie an der Zeppelin University und führender deutschsprachiger Soziologe. Sein Werk aus 2007 "Studien zur nächsten Gesellschaft", habe ich in Blog-Postings mehrfach zitiert. Ich empfehle es allen, die in den Themen „Social Media“, „Web 2.0“ und „Projektmanagement“ aktiv sind und Zukunftsszenarien vertiefend diskutieren möchten. Die vielleicht interessanteste These darin lautet:
„Die Computergesellschaft wird sich von der Buchdruckgesellschaft der Moderne so dramatisch unterscheiden wie diese von der Schriftgesellschaft der Antike.“
Für jene die ein Video bevorzugen, gibt es aus der Reihe Sternstunde Philosophie des Schweizer Fernsehens vom 02. Mai 2010 „Die Krisen der Computergesellschaft“ mit Dirk Baecker – und darin eine Zusammenfassung der wichtigsten Thesen im Interview.
Und abschließend zum Titel dieses Postings: Warum Surfen eine horizontale Vertiefung ist, erfahren Sie @48‘50“
Viel Vergnügen!
Weiterführende Blog-Postings zu diesem Thema:
Web 2.0 - Information & Evolution
Digital Mindshift I
Sind Digital Social Networkers professionell ernst zu nehmen?


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