Montag, 22. Februar 2010

Denkwerkstatt in Berlin

Die Welt der Projekte und deren erfolgreiches Management gewinnen weiter an Bedeutung. Der Anteil an der wirtschaftlichen Wertschöpfung durch Projekte wird für 2020 mit 15% prognostiziert
(in 2007 waren es 2%). *

Methoden, Standards, IT-Tools und Soft Skills sind nun elaboriert und haben Verbreitung gefunden. All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass laufend Projekte scheitern, in Krisen geraten oder Budgets maßlos überzogen werden. Woran liegt das?

(c) Management Zentrum Witten (MZW)

"Das Management des Projektmanagements"
Wie können sich projektorientierte Unternehmen - abseits von Tools und Methoden - weiter entwickeln und sich bestmöglich für die Zukunft aufstellen? Wie kann man dieser Herausforderung differenziert und ganzheitlich begegnen?

Das Ziel
Die Entwicklung neuer Lösungsansätze und Handlungsoptionen für Führungskräfte, PM-Experten und HR-Manager.

Denkwerkstatt = Denken + Handeln
Es freut mich außerordentlich, dass ich vom Berliner Management Zentrum Witten (MZW) eingeladen wurde, diese Denkwerkstatt zu leiten. Gemeinsam mit meinem Kollegen Gerhard P. Krejci werden wir 2 Module à 2 Tage den aktuellen Fragen widmen. Durch die Moderation und das interaktive Design generieren wir einen gemeinsamen Denkprozess. Mit inhaltlichen Impulsen, Beispielen, theoretischer Verankerung und praktischer Überprüfung erarbeiten wir in einem angeregten Diskurs Lösungskonzepte für Ihr Unternehmen.

Details zur Veranstaltung
Modul 1:
4. Okt - 5. Okt 2010
Modul 2: 24. Jan - 25. Jan 2011
Preis: € 1.950,- zzgl. USt.
Anmeldung: online Formular

Weitere Informationen finden Sie im MZW Programmfolder oder sehr gerne in einem persönlichen Gespräch.


Einige weiterführende Blog-Postings im Thema sind:
Das Management des Projektmanagements (Jan A. Poczynek)
Projektmanagement unternehmensweit professionalisieren (Stefan Hagen)
Warum Projekte anders laufen (Olaf Hinz)
Quo vadis Projektmanagement? (Jan A. Poczynek)
Was bitte ist Projektmanagement-Beratung? (Jan A. Poczynek)

* dbresearch Studie 2007

Dienstag, 16. Februar 2010

Autonomie – Meister sein – Sinn stiften

Neulich führte ich ein Gespräch mit einem Konzerngeschäftsführer, als er ein internes Entwicklungsthema anschnitt:
Die Einführung eines Gehaltsmodells zur leistungsbezogenen, variablen Bezahlung. Wir hatten daraufhin einen sehr angeregten und detaillierten Austausch zur Einführung von Bonussystemen, der Wirkung variabler Bezahlung, Erwartungen von Führungskräften und Mitarbeitern, Motivationseffekten, den Projektdimensionen so eines Vorhabens bis hin zu einem adäquaten Changemanagement für die Einführung.

Meine schlussendliche Empfehlung möchte ich kurz zugespitzt so wiedergeben:
„Wenn Sie in Ihrem Unternehmen noch keine variable Bezahlung eingeführt haben, seien sie froh. Sie haben sich viel Zeit, Geld und Enttäuschungen erspart.“



Autonomie, Meister sein und Sinn stiften sind die Kernsubstanz unserer Leistungsfähigkeit und der Ihrer Mitarbeiter. Es geht (den meisten) Menschen nicht ums Geld. Das Video aus der TED-Conference 2009 von Dan Pink „Die überraschende Wissenschaft der Motivation“ möchte ich Ihnen dazu nahe legen. Es ist zugleich unterhaltsam und informativ.